Schnellturnier in Sankt Augustin


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Am Samstag, den 1.9.2018, veranstaltet der SV Turm Sankt Augustin das 10. Sankt Augustin Open mit integrierter 11. Stadtmeisterschaft. Gespielt werden 7 Runden Schnellschach nach Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Das Turnier findet statt im Großen Ratssaal, Markt 1, in 53757 Sankt Augustin. Spielbeginn ist um 11.00 Uhr. Es wird ein Startgeld i.H.v. 10 €, für Jugendliche 5 € erhoben.

22. Godesburg Open

IM Grzegorz Nasuta aus Polen hat das 22. Godesburg Open 2018 gewonnen. Bei dem vom Godesberger SK in der Zeit vom 23. bis 29.7.2018 veranstalteten 7-Runden-Turnier mit 86 Teilnehmern erzielte er 6.5 Punkte bei einer Turnierleistung von 2639 DWZ. Der 22-jährige Nasuta, in Polen zuvor bereits Gewinner zahlreicher Juniorenmeistertitel und seit 2013 FIDE-Meister sowie seit 2016 Internationaler Meister, wird Godesberg in der kommenden Saison am Spitzenbrett der 1. Mannschaft in der NRW-Klasse vertreten.

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Gesamtsieger IM Grzegorz Nasuta mit FIDE-Schiedsrichter Leo Evers (SG Porz) und Robert Biedeköpper (Godesberger SK).

Den zweiten und dritten Platz im Turnier belegten Stephen Kutzner vom Ausrichter sowie Taylan Gülsen von der SG Niederkassel, beide mit 5.5 Punkten, wobei Kutzner 5 Siege erkämpfte, Gülsen dafür ungeschlagen blieb. Beide Spieler durften sich aufgrund ihrer hervorragenden Turnierleistung von 2470 bzw. 2452 DWZ über deutliche DWZ-Zugewinne von +53 resp. +36 Punkten freuen.

Für besonderes Aufsehen sorgte beim diesjährigen Godesburg Open auch Vincent Klugstedt vom TV Borken, der erst kürzlich die NRW-Meisterschaft U12 gewonnen hat. Der 2006 geborene Nachwuchsspieler gewann mit 4.0 Punkten die Ratingklasse <1800 DWZ und verbesserte sein Rating dabei von 1663 auf 1774.

Das auch in diesem Jahr – bei hochsommerlichen Temperaturen – in der Godesberger Stadthalle abgehaltene Turnier wurde von Turnierleiter Michael Senkowski, Heinz Bitsch und FIDE-Schiedsrichter Leo Evers wie immer souverän organisiert und soll, so hat der Godesberger SK bereits bekannt gegeben, auch im nächsten Jahr wieder stattfinden – dann in der 23. Auflage.


Siehe auch:

Lehrgang zu Schachregeln

– Änderungen, Neuerungen –

Liebe Postempfänger der Vereine,
liebe Mannschaftsführer
und andere Interessierte,

am 25.8.2017 hatte der Weltschachbund FIDE Jürgen Wischumerski (SG Siebengebirge) den Titel eines FIDE-Schiedsrichters (FIDE-Arbiter, FA) verliehen. Herr Wischumerski war nun so freundlich und hat angeboten, zu Saisonbeginn einen Lehrgang durchzuführen, um die Vereine mit den Änderungen der Schachregeln und anderen wichtigen Neuerungen vertraut zu machen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:

  • FIDE-Schachregeln: insbesondere Änderungen 2014 / Ergänzungen 2017
  • Turnierordnungen SBRS / SVM / ggf. auch BTO NRW
  • Aufgaben der Mannschaftsführer
  • Verhalten der Spieler / Sanktionen bei Fehlverhalten
  • Diskussion / Fragen
  • Informationsquellen / Links

Die Veranstaltung soll am 19.09.2018 wahrscheinlich um 19.00 Uhr im Anno in Bonn stattfinden. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichende Teilnehmerzahl.

Ich darf Sie daher bitten, die Einladung an alle Mannschaftsführer und andere Interessenten weiterzuleiten.

Anmeldeschluss ist der 01.09.2018 (an: stefan.dzierzenga@lawdz.de). Bei einer ausreichenden Teilnehmerzahl werde ich eine entsprechende Einladung versenden.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Dzierzenga
Vorsitzender SBRS

Tag des Sports 2018

Auch in diesem Jahr hätte das Wetter wieder nicht besser sein können. Bei schönstem Sonnenschein und wolkenfreiem Himmel veranstaltete der Stadtsportbund Bonn am Samstag, den 5.5.2018, von 11 bis 17 Uhr seinen alljährlichen Tag des Sports auf dem Bonner Münsterplatz.

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Tag des Sports 2018 – Schach auf dem Bonner Münsterplatz.

Der Godesberger SK war – wie in den Jahren zuvor – wieder stellvertretend für den Schachbezirk Bonn/Rhein-Sieg mit einem Präsentationsstand vertreten. Organisiert von Peter Henn und Michael Senkowski wurden ausgiebige Spielmöglichkeiten an Biertischen, das beliebte Großfeldschach sowie Vereinsflyer und Informationsgespräche angeboten. IM Rüdiger Seger spielte simultan. Die Veranstaltung war wie immer sehr gut besucht. Auch zahlreiche Vereinsmitglieder waren anwesend und trugen mit dazu bei, neue Interessenten für den Schachsport in Bonn/Rhein-Sieg zu gewinnen.

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IM Rüdiger Seger beim Simultanschach, hier gegen Robert Biedeköpper.


Siehe auch:

46. Godesburg-Schnellturnier

GM Andrey Sumets von den SF Lilienthal hat das 46. Godesburg-Schnellturnier 2018 gewonnen. In dem 11-Runden-Turnier mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie, das am 1.5.2018 (Maifeiertag) in der Stadthalle Bad Godesberg ausgetragen wurde, erzielte er 8.5 Punkte (6 Siege, 5 Remis) bei 81.5 Buchholzpunkten. Der Startranglistenerste GM Vladimir Epishin (SV Lingen) wurde sehr knapp Zweiter, IM Yuri Boidman (SC Heimbach-Weis) Dritter; beide ebenfalls mit 8.5 Punkten, bei 79.0 bzw. 70.0 Buchholzpunkten.

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Gesamtsieger GM Andrey Sumets mit Michael Senkowski – (Foto: Heinz Bitsch)

Insgesamt nahmen 109 Schachspieler an dem von Michael Senkowski (Godesberger SK) geleiteten Turnier teil, darunter 4 GM, 8 IM und 3 FM. Alex Browning (MS Halver-Schalksmühle) wurde bester Jugendlicher (8. Platz, 8.0 Punkte). Der Damenpreis ging an Maria Chaus vom Satranc Club in Köln (44. Platz, 6.0 Punkte). Timur Suppert (VdSF Bonn) gewann die Ratingklasse unter 2100 DWZ (10. Platz, 8.0 Punkte). Damit war er zugleich bester Teilnehmer aus dem Schachbezirk Bonn/Rhein-Sieg vor Pawel Grabowski vom Godesberger SK (11. Platz, 7.5 Punkte).

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Gespielt wurde im Kleinen Saal der Stadthalle Godesberg – (Foto: Heinz Bitsch)


Siehe auch:

Kart gewinnt BKV-Turnier

Boris Kart vom Brühler SK hat die Einzelmeisterschaft 2017/18 im Betriebssport-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg gewonnen und ist damit Offener BKV-Einzelmeister 2018. In dem 7-Runden-Turnier, das in der Zeit von Oktober 2017 bis April 2018 am jeweils ersten Donnerstag des Monats in der Kantine der Deutschen Telekom abgehalten wurde, erzielte er 6.0 Punkte (5 Siege, 2 Remis). Vorjahressieger Hans Lotzien (Godesberger SK) und Joachim Raabe (Brühler SK) belegten mit jeweils 5.5 Punkten die Plätze 2 und 3. Besondere Erwähnung verdient Daniel Gerigk (VdSF Bonn), der mit 5.0 Punkten von Startrang 14 auf den 4. Platz kam und sich über einen DWZ-Zugewinn von 55 Punkten freuen darf.

Abschlusstabelle

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Kandidatenturnier in Berlin

Der 22.3.2018 war ein nasskalter Tag in Berlin. Als ich gegen halb 3 Uhr nachmittags mit der Linie U2 am Gleisdreieck ankam und die letzten Meter durch den Nieselregen zum Kühlhaus ging, hatte ich ehrlich gesagt Zweifel, ob mein Besuch beim Kandidatenturnier so gut werden würde, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Zum einen aufgrund einiger negativer Berichte, die ich gelesen hatte, zum anderen aufgrund des Umstands, dass meine beiden persönlichen Favoriten, Kramnik und Aronian, zu diesem Zeitpunkt – vor der 10. Runde – ganz wider Erwarten nicht den Tabellenanfang sondern das Tabellenende besetzten. Vielleicht wegen dieser zurückgenommenen Erwartung wurde ich dann aber, als ich das Kühlhaus betrat, wirklich positiv überrascht. Hier meine Eindrücke:

Im Eingangsbereich wurde man zunächst durch eine große Wandtafel über die Paarungen der einzelnen Runden informiert und konnte sich im Erdgeschoß zudem eine kleine Ausstellung der Emanuel-Lasker-Gesellschaft über den zweiten Schachweltmeister anschauen, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert. Durch ein echtes Berliner Treppenhaus gelangte man von dort in die im 1. Stock gelegene „Spielzone“.

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Spielzone: Kramnik trinkt vor der Partie einen Tee.

In diesem Bereich konnte ich vor der Runde beobachten, wie Kramnik noch einmal von seinem Manager Carsten Hensel aufgemuntert wurde (dessen neue Kramnik-Biographie übrigens sehr zu empfehlen ist). Aronian machte hingegen leider den Eindruck, erkältet zu sein.

Die Partien wurden gestartet und dann war plötzlich die Anspannung zu spüren. Es ist schwer zu beschreiben, aber selbst die Anfangszüge der Italienischen Partie erscheinen wie eine übermenschliche Leistung, wenn man aus nächster Nähe sieht, wie die Spieler bei diesem wichtigen Turnier im Scheinwerferlicht sitzen und aus drei verschiedenen Blickwinkeln für Zehntausende Zuschauer gefilmt werden.

Dabei war es sehr interessant, die unterschiedlichen Herangehensweisen der Spieler zu erleben: Während z.B. Karjakin seine Zeit fast durchgehend konzentriert und beinahe unbeweglich am Brett verbrachte, sprang Kramnik nach wirklich jedem Zug sofort auf, um sich in den Aufenthaltsbereich zu begeben (und dort auf und ab zu laufen). Caruana wandelte derweil ruhig durch den Saal und sah sich immer wieder das Spielgeschehen an den anderen Brettern an, vermutlich auch aus turnierstrategischen Gründen.

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Balkon: Hauptschiedsrichter Klaus Deventer, Grischuk-Karjakin, Kramnik.

Oberhalb der Spielzone gelegen befanden sich in der 2. und 3. Etage zwei Balkone, von denen man die Partien gut erkennbar aus der Vogelperspektive betrachten konnte. Der gesamte Veranstaltungssaal machte besonders aus diesem Blickwinkel einen starken Eindruck – eine kunstvolle Mischung aus Martial-Arts-Arena und Bibliothekslesesaal.

Ein weiteres Stockwerk höher schloss sich die „Fanzone“ an. Hier erhielten die Schachfans an diesem Tag eine deutsche Kommentierung der Spiele durch den von Chess24 bekannten GM Ilja Zaragatski und die deutsche Spitzenspielerin IM Elisabeth Pähtz. Zu Gast war außerdem Fußballtrainer Felix Magath, der an diesem Tag den ersten Zug in der Partie Mamedyarov – Caruana ausführte.

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Fanzone: Ilja Zaragatski mit Felix Magath.

Während die Begegnung Mamedyarov – Caruana und die Partien Grischuk – Karjakin sowie Ding – So an diesem Tag Remis ausgingen, entwickelte sich in Kramnik – Aronian nach positionell geprägter Anfangsphase erneut eine messerscharfe Stellung. In Zeitnot griff Aronian mit 36. … Db6-c7 fehl und ließ Kramniks 37. Sf6-e8+! zu.

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Kramnik – Aronian, Stellung nach 37. Sf6-e8+.

Nach diesem Abzugsschach konnte zwar die weiße Dame geschlagen werden, jedoch wäre dann mit Txf8+ Lg8 Txg8 ein zweizügiges Matt gefolgt. Mit dieser schönen Kombination konnte Vladimir Kramnik glücklicherweise seine Verlustserie beenden und war in der darauffolgenden Pressekonferenz, die in Berlin für jedermann zugänglich war, dementsprechend gut gelaunt. Gute Chancen also für Autogrammjäger, die von Kramnik nach der Befragung dann auch tatsächlich ausgiebig bedient wurden. Der Andrang war allerdings riesig.

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Pressekonferenz mit Kramnik, FIDE-Pressesprecherin Anastasiya Karlovich, Aronian.

Einer sehr guten Freundin, die mit mir das Turnier besuchte, gelang es – dank russischer Sprachkenntnisse – nicht nur von Karjakin sondern sogar auch noch von Kramnik ein Autogramm zu erhalten (siehe Foto). Das schien mir schon ein unglaubliches Glück, dann passierte jedoch etwas noch Verrückteres. Der Weltmeister versuchte nämlich plötzlich aus dem Menschenpulk zu entkommen und lief dabei allerdings nicht in Richtung Ausgang, sondern in die genau entgegengesetzte, nämlich meine Richtung. Hilfsbereit wie ich bin, zeigte ich ihm den richtigen Fluchtweg und durfte dafür ein Selfie mit ihm aufnehmen. – Der perfekte Abschluss eines gelungenen Tags beim Berliner Kandidatenturnier. (Eventuelle Fortsetzung folgt.)

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